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Von der Liebe zum Radeln – Fahrradfahren in München

Von der Münchner Liebe zum Radl - Fahrradfahren in München

Vom Reiz des Radelns in München

Männlich und Mitte 30, topfit und kampferprobt und manchmal auch mit etwas sauertöpfischer Miene – das ist einer der typischen Münchner Radler. Oder der Student, der sich neben der Wohnung kein Auto leisten kann und mit seinem Radl durch die Stadt scheppert. Oder die alternativen Fahrradschrauber, die basisdemokratisch an einer ökologischen Verkehrswende basteln.

Gesund, günstig und ökologisch, alles schön und gut und als Motive durchaus lobenswert und nachvollziehbar. Aber Fahrradfahren in München ist noch etwas anderes: Nämlich gut für`s Gemüt! Hier einige ganz unpolitische Gründe, warum wir Fahrradfahren in München lieben.

 

München erleben – mit allen Sinnen

Auf dem Fahrrad erlebt man München auf besondere Art. Fahrradfahren befreit die Sinne. Ist die Sicht in einer Limousine immer durch den Fensterrahmen und das Autodach begrenzt, hat man als Radfahrer den Rundumblick. Was gerade über einem schwebt, es könnte ja der SZ-Zeppelin sein: Man wird es verpassen oder nur mit unbequemen Verrenkungen erblicken können.

Die sonnengelben Türme der Theatinerkirche, die sich in den tiefblauen Himmel erheben – von einem Bus aus wird man sie nie in voller Pracht zu sehen bekommen, ihre Lage ist (Gott sei Dank) nämlich nicht verkehrsgerecht.

Entlang der Isar, rechts am Maximilianeum vorbei, kreuz und quer durch den Englischen Garten … Die schönsten Blicke und interessantesten Routen, die Ihnen München bietet, werden Sie nur auf einem Fahrrad nehmen können. Und damit sind nicht nur die Fahrt zu den großen Sensationen gemeint, sondern vor allem auch die manchmal flüchtigen Geschehnisse im Stadtleben.

Denn ohne innerhalb von Blechlawinen unangenehm aufzufallen, kann man abbremsen und Abstecher unternehmen, um sich den kleinen Verführungen am Wegesrand hinzugeben. Diesen feinen Momenten, die einem oft am längsten in Erinnerung bleiben.

 

Bitte ein Radler!

Solche kurzen oder langen Verschnaufpausen gehören ebenso zu einer Fahrradtour durch München wie der Fahrtwind. Sie können in einem der Münchner Biergarten gemacht werden, ihre Vorboten – diese bemerkt man auf dem Fahrrad als erster – sind die würzigen Grill-Gerüche von Steckerlfisch und Brathendl und die Geräuschkulisse, die zu einem herüberwehen.

Picnic Beergarden Munich

Oder der Mälzereigeschmack in den Straßen rund um die Brauereien, der München auch olfaktorisch zur Bier- und Brauereistadt macht. Radeln Sie mal in den frühen Morgenstunden durch ein Stück Natur im Münchner Osten, wenn der Dunst aufsteigt und die feuchten Wiesen duften. Mobile Meditation.

Die Atmosphäre unserer Stadt darf man auf dem Fahrrad auch körperlich wahrnehmen. Da ist zum Beispiel die flirrende Luft, die bei Hitzewelle in den menschenleeren Prachtstraßen steht (aber vom Fahrwind abgemildert wird) und die Kühle, die sich um die Parks und entlang der Isar ausbreitet (dort findet man in den Sommermonaten die Münchner wieder).

 

Es bewegt sich was, im Münchner Stadtverkehr

Weil wir gerade bei den Münchnern sind: Auf dem Fahrrad findet man sich unter ihnen wieder. München wandelte sich in den letzten 30 Jahren zu einer Stadt der Fahrradfahrer. Damit Sie uns nicht falsch verstehen. Auch in der oft ausgerufenen Radlhauptstadt München gibt es noch vieles, wo es hapert und holpert. Da wollen wir nichts beschönigen.

Aber an unzähligen Radfahrern in München bemerkt man, dass es Bewegung in der einstmals so autogerechten und -verliebten Stadt gibt. Hin zu einem modernen, urbanen Lebensgefühl.

Da ist die typische Glockenbach-Mutti, die auf dem Lastenrad mit Kind und Kegel den Alltag schmeißt, die Rentnerin, die sich auf liebenswerte Art Gesetzesübertretungen in der Fußgängerzone leistet und der gut beschäftigte BMW-Manager, der verstanden hat, dass er damit schneller und entspannter als Ziel kommt. In Schwabing daraf man sogar den ehemaligen Oberbürgermeister Christian Ude gelegentlich überholen, der hat übrigens ein sehr lesenswertes Buch über seine Liebe zum Radeln in München geschrieben. (Um etwas Eigenwerbung zu machen: Wir auch!)

Auf dem Fahrrad kommt man mit all diesen Menschen in Kontakt und manchmal auch ins Gespräch. Und damit meinen wir nicht die grantigen Sprüche, die man kassiert, wenn man wieder einmal im Weg steht oder etwas zu gemütlich radelt, auch das kommt halt vor.

 

Münchner Glück und Freiheit

Um die Liebe zum Fahrrad zu verstehen, muss man vielleicht an seine Kindheit zurückdenken. An den Stolz, der sich beim Balancieren auf zwei Rädern in der Brust ausbreitete, den Rausch der Geschwindigkeit, den man das erste Mal genießen durfte. Einfach an die Freiheit, die mit etwas Muskelkraft und Geschick plötzlich in den eigenen Händen lag. Einen Riesenspaß hat’s g‘macht! Und diesem Reiz des Radelns sind wir bis heute erlegen.

Fahhradverleih München

Wie die Grünen-Stadträtin Katrin Habenschaden letztens sagte: „Glück kann man sich nicht kaufen – aber ein Radl kann man sich kaufen, und damit ist man schon ganz nah dran.“ Wir würden ergänzen: man kann es sich auch ausleihen. Wir versorgen Sie im Spurwechsel München Fahrradverleih mit dem passenden Gefährt für Ihre Radltour durch München, vielen Tipps, der passenden Route und, wenn Sie mögen, sogar mit einer Brotzeit.

Aber kommen Sie doch mit auf eine unserer Fahrradtouren durch München! Dann haben Sie nämlich nicht nur ein echtes Münchner Gefährt, sondern auch einen fachkundigen Gefährten im Gepäck.

Probieren Sie es aus!
Wir haben nicht zu viel versprochen!
Ihr Team vom Spurwechsel-Blog

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